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  • Titel
    Auswirkungen unterschiedlicher Duengungsmassnahmen auf die Waldbodenvegetation typischer Harzhochlagenstandorte
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    5 Abb., 3 Tab., 23 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200036043
  • Quelle
  • Abstract
    Im Sommer 1989 wurden auf den Versuchsflaechen des Baumartenanbau- und Duengungsversuchs im Harz (Weihs, 1989) umfangreiche Vegetations- und Phytomasseuntersuchungen durchgefuehrt. Der Standortsvergleich zeigte fuer die Ausgangssubstrate Quarzit, Granit und Grauwacke ein mit zunehmender Standortsguete wachsendes Artenspektrum der Bodenvegetation, hoehere mittlere Deckungsgrade, groessere mittlere Maximalhoehen und Biotrockenmassen sowie Naehrlelementgehalte. Die Gegenueberstellung der Bodenvegetation auf den Schirm- und Freiflaechen des Versuchs ergab auf den Freiflaechen einen hoeheren Anteil an Graesern und lichtbeduerftigen Kahlschlagpflanzen, waehrend auf den Schirmflaechen mehr krautige Pflanzen anzutreffen waren. Einer hoeheren Biotrockenmassenproduktion auf den Freiflaechen standen deutlich hoehere Naehrstoffgehalte der Bodenvegetation auf den Schirmflaechen gegenueber. Unabhaengig vom Standort und der Flaechenart (Frei- bzw. Schirmflaeche) war eine deutliche Reaktion der Bodenvegetaion auf Duengungsmassnahmen feststellbar. Von den Duengungsvarianten zeich neten sich besonders die Kalkungsvarianten (Pflanzloch- und Flaechenkalkung) durch ein erhoehtes Artenvorkommen, groessere Maximalhoehen, Biomasse- und Naehrelementgehalte sowie ein verbessertes C/N-Verhaeltnis aus. Dagegen stellte die ungeduengte Kontrollflaeche auf allen Standorten bezueglich der o.a. Parameter die "Minimum-Variante" dar.