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  • Titel
    Über zwei Typen parasporaler Kristalle beim käferwirksamen Stamm BI 256-82 von Bacillus thuringiensis subspec. tenebrionis
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    4 Abb., 15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036015
  • Quelle
  • Abstract
    Waehrend der postlogarithmischen Phase des Wachstums von Bacillus thuringiensis-Staemmen werden neben Sporen zusaetzlich parasporale Kristalle gebildet. So synthetisiert das Isolat BI 256-82 von B. thuringiensis subspec. tenebrionis (Pathotyp C) parasporale Kristallplatten von rhomboider bis rechteckiger oder quadratischer Form. Das Kristallprotein (Mr ca. 65 000) wirkt auf Larven von Kaefern, wie Leptinotarsa decemlineata, toxisch. Die ahsenmasse der Toxinkristalle liegen im Bereich von 0,7 ... 2,4 x 0,7 ... 1,2 ; ihre Dicke variiert zwischen 0,15 und 0,4 . Auf naehrstoffreichen Medien wird neben dem plattenfoermigen Toxinkristall ein zweiter Typ von parasporalem Kristall produziert, der als Spindel, Sphaeroid oder Platte vorliegt. Die Achsenmasse dieser Zweitkristalle variieren innerhalb 500 ... 1400 x 350 ... 770 nm (Mittel 860 x 500 nm). Negativfaerbungen und Duennschnitte zeigen ein typisches hexagonales Kristallgitter, das eine Periodizitaet von ca. 7,8 bzw. 10,4 nm aufweist. die entsprechenden Werte fuer die Gittlinien der plattenfoermigen Toxinkristalle liegen bei ca. 5,8 bzw. 7 ... 8 nm. - Dieselben Zweitkristalle werden auch vom Mycogen-Stamm M 7 (sog. var. san diego) gebildet. Beim Vergleich der kaeferwirksamen Staemme M 7 und EG 2158 (Ecogen) mit unserem bereits frueher isolierten Stamm BI 256-82 ergeben sich keine unterschiedlichen Eigenschaften.