Titel
Voraussichtliche Entwicklung des Nutzungspotentials auf der Grundlage der BWI : Waldwirtschaft und Waldoekologie
Verfasser
Erscheinungsjahr
1996
Illustrationen
8 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
2354
Datensatznummer
200035545
Quelle
Abstract
Von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt fuer Forst- und Holzwirtschaft (BFH) mit finanzieller Unterstuetzung durch das Bundesministerium fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten ein Simulations- und Informationssystem entwickelt. Auf der Grundlage der landesspezifischen BWI-Daten koennen mit dem Programm landesweite und regionale (z.B. Einzugsbereich groesserer Saegewerke) Prognosen kurz- und mittelfristig (max. 35 Jahre) ueber das potentielle Holzaufkommen gemacht werden. Die Abschaetzung moeglicher kuenftiger Holznutzungen erfolgt unter Zugrundelegung variierbarer Annahmen hinsichtlich Umtriebszeit, Durchforstungsturnus, Durchforstungsart sowie - staerke. Die Ergebnisse werden differenziert nach Eigentumsarten fuer feste und variable Befundeinheiten ausgegeben. Der voraussichtliche Holzanfall wird nach Sorten und Staerkeklassen, getrennt nach Baumartengruppen und Nutzungsarten, geliefert. Beispielhaft fuer die vielfaeltigen Einsatzmoeglichkeiten dieses umfassenden Simulationsprogrammes wurde ein Szenario durchgerechnet, dessen Wachstums- und Durchforstungsmodelle zwischen den alten Bundeslaendern abgesprochen waren, waehrend die anderen Parameter wie z.B. Umtriebszeiten und die Zeitpunkte der Durchforstung durch das Land Baden-Wuerttemberg vorgegeben wurden. Dieser Ansatz fuehrt zu einem weiteren Anstieg des Vorrates in Baden-Wuerttemberg von 361 Vfm/ha auf 391 Vfm/ha. Fuer den Staatswald ergibt sich eine kalkuliertes Nutzungspotential von 7,6 Efm/ha, fuer den Koerperschaftswald von 7,3 Efm/ha mit Nutzungsreserven von 0,4 Efm/ha und 0,8 Efm/ha. Hohe Reserven liegen insbesondere im Privatwald vor. Bei einem Nutzungspotential von 9,0 Efm/ha fuer die naechsten 30 Jahre bleiben momentan ca. 3,1 Efm/ha ungenutzt.