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  • Titel
    Phytopathologische Untersuchungen an gruengeaesteten Fichten : Waldwirtschaft und Waldoekologie
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    200035540
  • Quelle
  • Abstract
    In den Jahren 1978, 1979 und 1980 waren Fichten an fuenf Standorten im Sommer und im Herbst gruengeaestet worden. Die Aestungshoehe betrug bis zu 10m. 1993/94 wurden pro Standort 30 geaestete und 5 Kontroll-Baeume untersucht. Die Qualitaet der Aestung war vorbildlich; d.h. es waren kaum Astring- oder Rindenverletzungen oder Aststummel festzustellen. 58,8% der insgesamt 2639 bonitierten Aestungswunden waren bereits nach 5 Jahren vollstaendig mit mindestens einem geschlossenen Jahrring ueberwallt. Faeulen und holzzerstoerende Pilze waren in den 5286 Proben kaum nachweisbar. Einzelne tolerierbare Verfaerbungen traten im asthaltigen Reifholz von wenigen Baeumen auf. Sie duerften im Zusammenhang mit einem dort zeitweilig erhoehten Sauerstoffgehalt und dem Vorkommen von Nectria fuckeliana stehen. Das nach der Aestung hinzugewachsene Holz ist praktisch frei von pilzlich bedingten Veraenderungen. Die Sommeraestung zeigte kleine Vorteile gegenueber der Herbstaestung; insgesamt bergen jedoch beide Termine nur ein geringes Risiko.