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  • Titel
    Stoffhaushalt in Misch- und Reinbeständen der Ökosystemfallstudie "Conventwald" : Waldwirtschaft und Waldökologie
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    200035499
  • Quelle
  • Abstract
    Die Stoffbilanz ist ein oekosystemares Kriterium der Stabilitaet von Waeldern. Stoffaustraege werden durch waldbauliche Strukturen beeinflusst. Dieser Struktureffekt zeigt sich in der Oekosystemfallstudie "Conventwald" auf verschiedenen Skalenebenen: Bestandesebene: In Buchenwaldflaechen ist der Ionenaustrag im Vergleich zu Nadelholzbestaenden deutlich geringer. Die besseren Regelfunktionen des Bodens unter Buche beruhen auf einer tieferen Durchwurzelung und der damit verbundenen hoeheren biologischen Aktiviitaet. Einzelbaumebene: Der ueberwiegende Anteil der stoffaustraege findet in Kronenrandsituationen bzw. Bestandesluecken statt, weil dort der meiste Niederschlag auf den Boden gelangt. Da in der Bundesrepublik die Gewinnung von hochwertigem Trinkwasser aus Waldeinzugsgebieten zunehmende Bedeutung erlangt, wird die Waldbewirtschaftung vermehrt an einer erfolgreichen Minimierung von Stoffaustraegen gemessen werden. Die Moeglichkeiten und Grenzen des Waldbauers zur Erfuellung dieser Anforderung lassen sich am Beispiel von Stoffbilanzen einzelner Strukturzellen und Bestaende des "Conventwaldes" exemplarisch darstellen.