Titel
Kranvollerntereinsatz im Kiefernschwachholz
Paralleltitel
Working with a single grip harvester in low diameter scotch pine
Verfasser
Erscheinungsjahr
1993
Illustrationen
4 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
2354
Datensatznummer
200035087
Quelle
Abstract
Anlass und Zielsetzung des Versuches waren Ergebnisse zum Einsatz der vollmechanisierten Durchforstung in Kieferndurchforstungsbestaenden der 2. Altersklasse des Rheintales. Dazu wurden drei typische Bestaende untersucht: Eine Erstdurchforstung, eine Zweitdurchforstung und eine verspaetete Erstdurchforstung. In den gleichaltrigen Bestaenden der verspaeteten Erst- und der Zweitdurchforstung wurden annaehernd gleiche Ergebnisse ermittelt. Leistungen von 9-10 Fm/MAS in den aelteren Bestaenden und 4-5 Fm/MAS des Vollernters in der ersten Durchforstung entsprachen den Erwartungen. Die Aushaltung von PZ-Abschnitten war aufgrund mangelnder Uebung des Fahrers und mangelhaftem Erkennen der Schnuerigkeit aus dem Fahrerhaus ungenuegend. Dies wirkte sich Schnuerigkeit aus dem Fahrerhaus ungenuegend. Dies wirkte sich negativ auf die Leistung der nachfolgenden Rueckefahrzeuge aus, die die urspruenglich getrennt abgelegten Sorten teilweise umsortieren mussten und nicht optimal ausgelastet werden konnten. Die Aufarbeitungsqualitaet durch den Vollernter war ausreichend. Schwierigkeiten gab es bei der Entastung und der Einhaltung der Zopfgenauigkeit. Trotz hoher Schadprozente ist das angewandte Durchforstungsverfahren als pfleglich zu bewerten. Ein EST-Hieb erbrachte bei etwas geringerer Anzahl beschaedigter Baeume groessere Schadflaechen je Verletzung. Als guenstigste Loesung zur Durchforstung einer Kiefernerstdurchforstung erwies sich die Aushaltung von vermessenem Industrieholz mit holzerntekostenfreien Erloesen von durchschnittlich +3.10 DM/Efm o.R.. Bei Aushaltung von PZ-Abschnitten und unvermessenem Industrieholz in der Zweit- und verspaeteten Erstdurchforstung ergaben sich bei der Vollernteraufarbeitung Deckungsbeitraege von 24.- bis 27.- DM/Efm o.R.. Ansaetze zur alternativen PZ-fixlaengen-Massenberechnung sind Umrechnungsfaktoren des Raummasses und weitergehend die photographische Vermessung der Polter; zur Klassenermittlung ist ein Ansatz die Stirnflaechenmessung.