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  • Titel
    Bioturbationsmessungen in Waldboeden : Ein Beitrag zur Untersuchung baden-wuerttembergischer Bannwaelder
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    7 Abb., 3 Tab., 34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    200034769
  • Quelle
  • Abstract
    In 45 sehr verschiedenartigen Kleinbiotopen von Bannwaeldern Baden- Wuerttembergs wurden Testkoerper auf der Oberflaeche des Mineralbodens ausgelegt und ihre Endposition nach 5-9 Vegetationsperioden wieder eingemessen. In jedem Kleinbiotop wird versucht, die am Kleinbiotop wirksamen oekologischen Verhaeltnisse zu erfassen und die Verlagerungsergebnisse an Hand der Lokalfaktoren zu interpretieren. Dabei konnte keinerlei Zusammenhang mit dem Regionalklima festgestellt werden. Im Durchschnitt aller Messwerte ergab sich aber eine Tiefenverlagerung der Testkoerper von rund 2 mm pro Vegetationsperiode, die im wesentlichen auf Regenwurmtaetigkeit zurueckgefuehrt wird. Weniger charakteristisch ist die Seitenverlagerung, die vorwiegend von Maeusen, Maulwuerfen, Schwerkrafteinwirkung, Frosthebung und Zufallsereignissen abhaengen duerfte. Doch lassen beide Werte eine deutliche Koppelung mit den Humusformen erkennen. Waehrend bei Rohhumus und Hagerformen, wie sie sich nach Streunutzung und Weidebetrieb ausbilden, fast keine Bioturbation beobachtet wurde, erreicht diese-insbesondere die Tiefenverlagerung-ihre Maximalwerte bei tiefgruendigem Mullhumus und guenstiger Wasserversorgung.