Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Schwefel- und Naehrstoffgehalte in Pflanzenproben des Oesterreichischen Bioindikatornetzes : Air Pollution and Forest Decline. 14th International Meeting for Specialists Ecosystems
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    12 Tab.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    9091
  • Datensatznummer
    200034631
  • Quelle
  • Abstract
    Ausser in den klassischen Rauchschadensgebieten, deren Areale bereits 1982 vor Inangriffnahme der Bearbeitung des landesweiten "Bioindikatornetzes" bekannt waren, ergaben sich nach den Ergeabnissen der seit 1983 durchgefuehrten Analysen Schwefel-Immissionseinwirkungen auf groesserer Flaeche inder Weststeiermark, in Unterkaernten, im oestlichen Muehlviertel/Oeberoesterreich und im Waldlviertel/Niederoesterreich, wobei bei den zwei zuletzt genannten Gebieten zumindest die Beteiligung von Immissionen aus Ferntransporten anzunehmen ist. Aus den Ergebnissen der bisher fuenfjaehrigen Untersuchung laesst sichlandesweit keine staendig geringer werdende Bedeutung des SO2 als forstschaedl iche Immissionen ableiten, wie aus der folgenden Zusammenstellung des Anteils von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen zu ersehen ist: Tabelle ... . Bei der Naehrelementversorgung ergibt sich bundesweit gesehen nach den Ergebnissen fuer die Jahre 1983 bis 1985 vor allem eine Unterversorgung ("mangel" + unzureichend) mit Stickstoff, gefolgt von Magnesium, waehrend "Mangel" ebenfalls vor allem hinsichtlich Stickstoff, gefolgt von Phosphor bestand. Bei den Naehrelementgehalten bestand erwartungsgemaess eine starke Abhaengigkeit zum Standort; fuer lokale Bereiche, in denen staerkere Veraenderungen der Naehrelementgehalte als dem natuerlichen Schwankungsbereich von Jahr zu Jahr entssprechend auftraten, sind anthropogene Luftverunreinigungen als Ursachae fuer die Veraenderungen in der Stickstoff- bzw. Magnesiumversorgung zu vermuten. Aus den Ergebnissen der Jahre 1983 bis 1985 ergibt sich bundesweit gesehen noch kein Hinweis auf einen der eingangs angefuehrten hypotetischen Schaedigdungsablaeufe - erhoehter Stickstoffeintrag/Stoerung der Naehrstoffbalancen bzw. Magnesiumaustausch - fuer die "neuartigen Waldschaeden".