Titel
Moderholz fuer die Naturverjuengung im Bergwald
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Illustrationen
21 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4319
Datensatznummer
200033251
Quelle
Abstract
Die Erhoehung des Angebotes an Moderholzstandorten stellt eine effiziente und in einigen Waeldern die einzige Moeglichkeit dar, Bestaende fuer die natuerliche Verjuengung vorzubereiten. Besonders eignen sich gelichtete Waelder in hoeheren Lagen, deren Verjuengung auf diese Art noch unter Schirm eingeleitet werden kann. Dabei bestimmt der Foerster durch die Anordnung des zusaetzlichen, zur Vermoderung bestimmten Holzes die raeumliche Verteilung. Diese Technik, genannt Moderanbau, erfordert aber fruehzeitige Planung, dauert es doch etwa zwanzig Jahre, bis eine Verjuengung etabliert ist. Bestaetigen weitere Beispiele die Effizienz der Methode, so kann der Moderanbau als wesentlicher Bestandteil des naturnahen Waldbaus bezeichnet werden. Dieser ist verpflichtender Grundauftrag gemaess Waldgesetz (Art.20 Abs.2). Somit muesste sich jeder Waldbesitzer darum bemuehen, unabhaengig davon, ob die Kosten dieser Massnahmen abgegolten werden.