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  • Titel
    Ertragsleistung der Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco var. menziesii Franco) unter Beruecksichtigung der Standortsmerkmale
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    1265
  • Datensatznummer
    200033229
  • Quelle
  • Abstract
    Diese Studie behandelt in erster Linie das schweizerische Mittelland westlich von Zuerich und die ersten Auslaeufer des Juras und der Voralpen. Sie hat folgende Zielsetzung: (1) Die Ertragsleistung der Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco var. menziesii Franco) zu quantifizieren, (2) die differenzierenden Standortsmerkmale dieser Ertragsleistung ausfindig zu machen und (3) die fuer die Variabilitaet der Ertragsniveaus verantwortlichendendrometrischen und oekologischen Variablen zu identifizieren. Die Analyse der 15 Permanentstichproben, der 35 temporaeren Stichproben und der 188 Stammanalysen fuehrte zu folgenden Ergebnissen: 1. Eine Hauptkomponentenanalyse der oekologischen Merkmale ergibt, dass sich die 47 fuer Probenentnahmen ausgewaehlten Waldstandorte in erster Linie nach der Variationsbreite des Naehrstoffreichtums des Bodens unterscheiden, des weiteren nach der Variationsbreite der Werte fuer Hoehe und Waerme und schliesslich nach der Variationsbreite der Feuchtigkeitswerte. 2. Die Amplitude in Hoehe von 10m bei den Werten fuer die Oberhoehenbonitaet rechtfertigt die Berechnung von mehr als einer Ertragstafel. Zu diesem Zweck wird die Entwicklung der Oberhoehe von 22 Temporaerstichproben mittels Stammanalysen berechnet. Die entwickelte Methode stellt folgende Hypothesen auf: (1) Die Evolution der Oberhoehe folgt derjenigen von Baeumen gleicher Hoehe wie die Oberhoehe; (2) es existiert ein Linearzusammenhang zwischen der Hoehe bei einem gegebenen Alter und der gegenwaertigen Hoehe. Das Modell, das die Oberhoehe der Permanent- und Temporaerstichproben widerspiegelt und dasjenige, das die Oberhoehenbonitaet angibt, beruecksichtigt die Variationsbreite jeweils zu 98,9% (Sf=0,99m) und zu 76,4% (Sf=1,01m). 3. Die einzelnen Volumenzuwachswerte der Stammanalysen werden zur Berechnung des Volumenzuwachses der Temporaerstichproben benutzt. Das hier beschriebene Modell erklaert 97,2% der Schwankungsbreite des Volumenzuwachses bei Staemmen, die weniger als 50 Jahre alt sind, und 89,5% der Schwankungsbreite bei Staemmen ueber 50 Jahre. 4. Die Berechnung der Gesamtwuchsleistung erfolgt durch die Integrierung der Gleichung des laufenden Volumenzuwachses je Meter Oberhoehe der Permanentstichproben. Diese Gleichung des laufenden Volumenzuwachses in Abhaengigkeit von der Oberhoehe und vom Niveau des laufenden Volumenzuwachses passt sich den gemachten Beobachtungen sehr gut an (R2 = 0,979). Die zur Berechnung dieser Gleichung benutzten Werte ergeben sich aus der ersten Ableitung (im Verhaeltnis zur Oberhoehe) der Gleichung des kumulierten Volumens bei jeder Stichprobe. Unter laufendem Volumenzuwachsniveau verstehen wir den Wert des laufenden Volumenzuwachses je Meter Hoehe bei 30 Meter Hoehe. Diese Vorgehensweise, eine Alternative zum Ansatz von ASSMANN und FRANZ (1963), hat den Vorteil, unvollstaendige Wuchsreihen zu benutzen, um Ertrags...