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  • Titel
    Struktur und Funktion von Tiergesellschaften in Waldökosystemen - Bodentier als Indikatoren von Umwelteinflüssen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    33 Abb., 1 Tab., 61 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200032449
  • Quelle
  • Abstract
    Zur "Funktion der Tiere" und zur "Organisation (Nischen-Differenzierung) von Artengemeinschaften" in Waldökosystemen. - Die Funktion der Tiere wird am Beispiel der blattfressenden Insekten im Kronenraum von Laubwäldern aufgezeigt. Es wird betont, dass neben Detritophagen, Räubern und Parasiten auch den Blattfressern in den Kronen der Bäume, die meist als Schädlinge angesehen werden, in Wirklichkeit (über ihre auf den Waldboden fallenden Exkremente und über ihre Positionen in Nahrungsnetzen) eine ausserordentlich wichtige, vielleicht sogar unverzichtbare Bedeutung für das Funktionieren von Ökosystemen zukommt. - Die Nischen-Differenzierung wird - ebenfalls für Laubwälder - an den Zönosen der Raubarthropoden der Bodenoberfläche dargestellt. In ihrer lokomotorischen Aktivität zeigen diese Tiere unterschiedliche Abhängigkeiten von Licht und Temperatur. Darüber hinaus lassen sie unterschiedliche Präferenzen für Raumstrukturen erkennen (z.B. für Baumstämme). 2. Wirbellose Tiere als Indikatoren von Veränderungen in Fichtenforsten. - Mykorrhiza-Zehrer dienen u.U. zur Früherkennung von Waldschäden. - In den Fluktuationen von Populationsdichte und Streuabbau wird der Einfluss von Klimafaktoren auf die Funktionsfähigkeit des ganzen Ökosystems deutlich. - Kalk- und Mineraldüngergaben führen zu starken Veränderungen der gesamten Lebensgemeinschaft. - Bodentiere reagieren äusserst sensitiv auf Biozide. - Borkenkäfer eignen sich als Monitororganismen für toxische Elemente.