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  • Titel
    Pollenanalytische Untersuchungen im Fernpassgebiet (Tirol) : Zur Frage des Reliktcharakters der Bergsturz-Kiefernwälder
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    3 Abb., 2 Tab., 13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200032438
  • Quelle
  • Abstract
    Aus der Umgebung des Fernpasses (Nordtiroler Kalkalpen) wurden vier Moorprofile pollenanalytisch untersucht. Die ursprüngliche natürliche Bestockung vor dem Beginn der mittelalterlichen Rodungen war danach überwiegend ein Fichten-Tannenwald, nur in den tieferen Alpenrandlagen trat die Buche hinzu. Der Anteil der Kiefer war in der frühen Nacheiszeit auf den verschiedenen Lokalitäten noch gleich hoch, erst von der mittleren Nacheiszeit an unterschiedlich. Durch die Konkurrenz der erst später einwandernden Baumarten, vor allem der Fichte, wurde die Kiefer auf günstigen Standorten weitgehend zurückgedrängt. Unter ungünstigen Voraussetzungen dagegen, zum Beispiel im Bergsturzgebiet, behauptete sich die Kiefer gut. Für entsprechende Standorte wird damit das ununterbrochene Vorhandensein der Kiefer seit der Späteiszeit bzw. ihr Reliktcharakter neuerlich bestätigt.