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  • Titel
    Quantitative und qualitative Totholzerfassung in Buchenwirtschaftswaeldern
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200031741
  • Quelle
  • Abstract
    Die Ergebnisse einer Stichprobeninventur des Totholzvorrates in elf Buchenwirtschaftswaldbestaenden mit einem Alter zwischen 133 und 193 Jahren werden vorgestellt. Insgesamt wurden Buchenwirtschaftswaelder mit einer Flaeche von rund 123ha untersucht. In den untersuchten Waeldern wurde ein durchschnittlicher Totholzvorrat von 9,3 fm/ha ermittelt. Davon entfielen rund 95% auf liegendes und nur rund 5% auf stehendes Totholz. Da eine differenzierte Beurteilung des Totholzvorrates von Wirtschaftswaeldern ohne Beruecksichtigung qualitativer Aspekte nicht moeglich ist, werden Totholzkategorien unterschiedlicher oekologischer Wertigkeit entwickelt. Eine Klassifikation der stehenden Baeume in Vitalitaetsklassen macht das Potential zur Sicherung der Totholznachhaltigkeit durch baumspezifische Absterbeprozesse deutlich. Im Durchschnitt konnten nur 17,2% des Totholzvorrates (1,6 fm/ha) der aus oekologischer Sicht besonders wertvollen Kategorie III zugeordnet werden (Starktotholz). Der geringe Anteil des Totholzes der Kategorie III weist darauf hin, dass eine durch natuerliche Prozesse initiierte Totholzentstehung durch die Entnahme von Baeumen der Vitalitaetsklasse V 3 und intensive Windwurfaufarbeitung meist unterbunden worden ist. Die Moeglichkeiten zur kurzfristigen Aufstockung des Totholzvorrates bei der forstlichen Bewirtschaftung werden anhand einer Modellrechnung aufgezeigt.