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  • Titel
    Die Elektrodiagnostik bei Baeumen als ein neues Verfahren zur Ermittlung ihrer Vitalitaet
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200031452
  • Quelle
  • Abstract
    1. In einem Testversuch wurden bei 28 Fichten und 27 Laubbaeumen die sog. Geo-Phyto-Elektrostroeme (GPES) mit einem Elektromessgeraet fuer Gleichstromwerte im Bereich von etwa 1,0 bis ca. 500 MyA untersucht. 2. Die maximalen GPES-Werte bei voellig gesunden Baeumen der jeweils untersuchten Arten wurden als Vergleichsmasstab (100%) genommen. Mit der Reduktion dieses Wertes durch verschiedene Einfluesse geht eine gesetzmaessige Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Baeume einher. 3. Der Gesundheitszustand von 20 Fichten wurde fuer Vergleichszwecke auch mit anderen Verfahren untersucht bzw. die Vitalitaet nach den Regeln der Waldschadenserhebung (WSE) geschaetzt. 4. Die Messung der GPES hat sich bei allen Baumarten als eine schnelle, kostenguenstige und zuverlaessige Methode fuer die verhaeltnismaessig genaue Bestimmung der Baumvitalitaet erwiesen. Die gemessenen Werte stimmten stets mit dem vorgefundenen Gesundheitszustand des jeweiligen Baumes ueberin. 5. Zwischen den Befunden der GPES- und der CT- Messung ergab sich eine durchaus gute Uebereinstimmung. 6. Die Messwerte des Konditiometers und die Schaetzung nach dem WSE-Verfahren ergaben nur tendenzielle Hinweise, aber keine genaue Daten ueber den wirklichen Stand der Vitalitaet der untersuchten/beurteilten Baeumen. 7. Da (1.) die Veraenderung der Baumvitalitaet (Reduzierung bei unguenstigen, Erhoehung bei verbesserten Umweltbedingungen) eine aeusserst wichtige Eigenschaft ist und (2.) diese durch die Ermittlung der GPES rationell und zutreffend beurteilt werden kann, waere eine weitere, wesentlich umfangreichere Versuchsdurchfuehrung durchaus wuenschenswert.