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  • Titel
    Langzeitwirkungen von Kalkung und Düngung auf den chemischen Zustand im Oberboden, die Humusformen und die Bodenvegetation in einem Fichtenforst
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    40 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200031221
  • Quelle
  • Abstract
    In einem 1949 in Lutter am Barenberg in Norddeutschland angelegten Duengeversuch wurden die Humusformen, die Zusammensetzung der Vegetation und die chemischen Eigenschaften des oberen Mineralbodens untersucht. In dem heute 109jaehrigen Fichtenbestand waren bis zu 2,9t Ca/ha, 210kg P/ha und 150kg N/ha ausgebracht worden. Auf den mit Kalk und Phosphorduenger behandelten Parzellen konnte eine Verschiebung der Humusformen von Rohhumus, rohhumusartigen und feinhumusarmen Moder zu feinhumusreichem, mullartigem Moder und F-Mull nachgewiesen werden. Im Auflagehumus lagen die pH-Werte (KCl) zwischen 2,6 und 2,9. Die Varianten mit 2,9t Ca/ha hatten gegenueber der Kontrolle noch signifikant hoehere pH-Werte. Bei diesen Varianten war in den oberen 17cm des Mineralbodens der Aequivalentanteil der austauschbaren H- Ionen signifikant niedriger als in der Kontrolle. Bei den uebrigen Kationen gab es keine Unterschiede. Die Krautvegetation war durch die Kalkung und Duengung nicht so veraendert, dass sich dies auch in den Zeigerwerten fuer Stickstoff und Bodenfeuchte ausdrueckte.