Titel
Geostatistische Auswertungsmoeglichkeiten fuer Waldschadeninventuren/ Methodische Ueberlegungen zur Beschreibung raeumlicher Verteilungen
Verfasser
Erscheinungsjahr
1992
Illustrationen
18 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
638
Datensatznummer
200030975
Quelle
Abstract
Die raeumliche Darstellung der Waldschaeden durch die Erstellung einer einfachen Karte der beobachteten Nadel-/Blattverluste im Stichprobennetz fuehrt zwangslaeufig zu Fehlinterpretationen, da die erhobenen Proben im Wald nicht repraesentativ fuer die sie umgebende Flaeche sind und nicht unterschieden werden kann, ob die Lokalisation eines Nade-/Blattverlustes einen regionalen Trend oder eine zufaellige Beobachtung innerhalb der kleinraeumigen Variation darstellt. Geostatistische Methoden wurden fuer aehnliche Probleme im Bereich der Mineralogie entwickelt und werden hier angewendet, um ausgehend von dem durchschnittlichen Nadel-/Blattverlust einzelner Probeflaechen die raeumliche Verteilung der Nadel-/Blattverluste darzustellen. Die geostatistischen Methoden werden kurz vorgestellt, wobei besonders auf die Herleitung des Variogrammes eingegangen wird, und anhand der Daten der Schweizer Waldschadeninventur 1986 und 1990 die Anwendungsmoeglichkeiten beschrieben werden. Geostatistische Methoden bilden ein geeignetes Instrument fuer epidemiologische Untersuchungen. Durch das Zusammenspielen raeumlicher Verteilungen der Waldschaeden und anderen Daten mit raeumlichem Bezug koennen Impulse fuer die Ursachenforschung gewonnen werden. Der Vergleich der raeumlichen Verteilung mehrerer Jahre kann zur Aufdeckung auffallender, kurzfristiger Veraenderungen dienen.