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  • Titel
    Beiträge zum Wasserhaushalt von beregneten und beregneten Parzellen im Höglwald
  • Paralleltitel
    Soil-water regime on irrigated and nonirrigated polots in the Höglwald-experiment
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hamburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    6 Abb., 1 Tab., 16 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200030851
  • Quelle
  • Abstract
    Anhand der pF-Kurven und der Porengrössenverteilung werden bodenphysikalische Basisdaten des Standortes Höglwald bis in die Tiefe von 2 Metern vorgestellt. Ein geringer Anteil weiter Grobporen in den Tonanreicherungshorizonten zwischen 40 und 70 cm verhindert eine allzu rasche Versickerung des Niederschlags- und Beregnungswassers. Dieser "Flaschenhals" für schnell dränendes Sickerwasser trennt den Wasserhaushalt in zwei Phasen, die hauptsächlich durch enge Grobporen und Mittelporen und nur durch wenig weite Grobporen in Verbindung stehen. Anhand der zeitlichen Veränderung der Matrixpotentiale wird der Einfluss der Beregnung auf die Feuchteverhältnisse im Boden dargestellt. In der Regel ist der Boden ausreichend durchlüftet. Lediglich bei starken Niederschlägen in Verbindung mit der Beregnung kann durch die verzögerte Versickerung infolge des Mangels weiter Grobporen im Tonanreicherungshorizont Luftmangel im Oberboden induziert werden. Längerfristige Wasserstaueffekte konnten bislang allerdings nicht beobachtet werden.