Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Näherungsweise Erfassung der Wasserbilanzen am Standort Höglwald
  • Paralleltitel
    Approximative appraisal of the water balance at the Höglwald site
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hamburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    3 Abb., 7 Tab., 63 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200030848
  • Quelle
  • Abstract
    Für die Erstellung von Input-Output-Bilanzen wurden die Wasserflüsse am Standort Höglwald mit verschiedenen Verfahren abgeschätzt. Die Freilandniederschläge im Betrachtungszeitraum von 1985 bis 1989 lagen zwischen 700 und 1000 mm mit einem für das Bayrische Voralpenland typischen Sommermaximum. Aufgrund der grossen Bestandesdichte und der grossen Baumhöhen ergaben sich für den prozentualen Interzeptionsverlust sehr hohe Jahreswerte bis zu 46 %. Zur Bestimmung der Versickerung erwies sich ein von den Verfassern entwickeltes Verfahren als am geeignetsten. Hierbei wurde die Transpiration mit einer Verdunstungsformel abgeschätzt, die Interzeptionsverdunstung und die Wassergehaltsänderung im Boden gemessen. Daneben brachte auch das Verfahren von Renger und Strebel, das weniger Eingangsdaten benötigt, durchaus akzeptable Ergebnisse. Mit Hilfe des Höglwald-Verfahrens wurde schliesslich die quartalsweise Versickerung im Beobachtungszeitraum zwischen 140 und 300 mm. Die Hauptversickerung in den tieferen Horizonten fiel dabei in die Sommerquartale. Auf den beregneten Flächen, mit ihrem zusätzlichen jährlichen Wassereintrag von 170 mm, versickerten in der gleichen Tiefe zwischen 270 und 460 mm. Schon seit dem zweiten Beregnungsjahr (1985) entspricht die Höhe des zusätzlichen Wassereintrags der Höhe der zusätzlichen Versickerung gegenüber den unberegneten Flächen.