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  • Titel
    Auswirkung von saurer Beregnung und Kalkung auf den Mykorrhizierungsgrad von Oxalis acetosella L.
  • Paralleltitel
    Effects of simulated acid rain and liming on the mycorrhiza of Oxalis acetosella L.
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hamburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    2 Abb., 2 Tab., 62 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200030805
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen des "Höglwald-Projektes" wurde die Auswirkung saurer Beregnung und Kalkung auf die oberirdischen Phytomassevorräte, die Nährelementgehalte der Blätter sowie die VA-Mykorrhiza von Oxalis acetosella L. untersucht. 1. Die jahreszeitliche Entwicklung der Mykorrhizierung verlief auf den sechs verschiedenen Versuchsflächen unterschiedlich. Zu Beginn der Probenahme (Ende Juni) war auf allen Flächen der Mykorrhizierungsgrad am niedrigsten. Die maximalen Mykorrhizierungsraten wurden je nach Fläche im August oder Oktober erreicht. 2. Die Infektionsraten mit Arbuskeln bzw. Vesikeln zeigten unterschiedliche, zum Teil einander entgegengesetzte Behandlungseffekte: Vesikel traten auf allen Flächen auf, Arbuskel ausschliesslich auf den gekalkten Flaechen und zwar hauptsächlich in den dünnen Wurzeln zweiter und höherer Ordnung (Durchmesser kleiner als 0,2 mm). Die Infektionsrate mit Vesikeln dagegen ging auf den gekalkten Flächen stark zurück. 3. Durch regenkonditionierte Bewässerung erhöhte sich die Infektionsrate mit Arbuskeln an allen Terminen, die mit Vesikeln statistisch signifikant nur im Juni und Juli, während an den späteren Terminen kein markanter Einfluss auf die Infektion mit Vesikeln festgestellt wurde. 4. Saure Beregnung nach anfänglicher Kalkung wirkte sich auf die Infektion mit Arbuskeln negativ aus; die Infektion mit Vesikeln dagegen war im August auf den sauer beregeneten Flächen erhöht, zeigte an den anderen Terminen jedoch keine deutlichen Versauerungseffekte. 5. Auf die Blattphytomasse/Quadratmeter sowie die Einzelblattgewichte wirkte sich die Kalkung positiv und der Säureeintrag negativ aus; ein Bewässerungeffekt wurde nicht festgestellt.