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  • Titel
    Höglwaldforschung 1982-1989 : Zielsetzung, Versuchskonzept, Basisdaten
  • Paralleltitel
    Höglwald research 1982-1989; Objective, concept, basic data
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Hamburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    4 Abb., 2 Tab., 32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200030554
  • Quelle
  • Abstract
    Zwecks des einleitenden Artikels ist es, in die forstökologische Verbundforschung des Höglwaldprojekts einzuführen und das Hauptexperiment darzustellen, das den Forschungsergebnissen der folgenden 28 Artikel zugrunde liegt. Die Verbundforschung hat zum Ziel zur Bestimmung und Quantifizierung ökosystemarer Prozesse beizutragen. Sie ist gekennzeichnet durch Experimente im Freiland und durch enge interdisziplinäre Kooperation am gleichen Objekt. Das Hauptexperiment dient dazu, die Auswirkungen experimentell erhöhter Protoneneinträge und komensatorischer Kalkungen zu untersuchen. Es wurde in einem ca. 80jährigen Fichtenbestand eingerichtet, der im Alpenvorland rund 50 km westnordwestlich Münchens liegt. Sein Boden ist eine saure Parabraunerde, deren mineralischer Oberboden hohe Aluminiumaktivität und niedrige Ca/Al- und Mg/Al-Relationen aufweist. Die erhöhten Protoneneinträge werden als saure Bodenberegnung mit (Formel) appliziert. Der jährliche Protoneneintrag beträgt rund (Formel). Zur Unterscheidung des reinen Wassereffektes vom Säureeffekt wird auch eine "normale" Beregnung mit Regenwasserqualität (pH 5-5,5) ausgeführt. Die Beregnungen erfolgen seit 1984 in der Regel jeweils von Mai/Juni bis Oktober/November in 15 bis 18 Ereignissen mit jeweils 10-12 mm. Die Kalkung wurde einmalig im April 1984 mit 4 t Dolomit pro ha (Molverhältnis von Ca/Mg etwa 1) vorgenommen. Sie ist kombiniert mit den Beregnungsvarianten. Untersucht werden die Auswirkungen auf den Bodenchemismus, die Bestockung, Bodenvegetation, Mikrobiologie und Bodenfauna sowie auf die Qualität des Sickerwassers.