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  • Titel
    Privatwald zum geplanten Grosschutzgebiet Elbtalaue
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200029612
  • Quelle
  • Abstract
    Die Region Elbtalaue ist eine ueberwiegend von Land- und Forstwirtschaft gepraegte Kulturlandschaft mit besonderen landschaftlichen Reizen und wertvoller Naturausstattung. Eine flexibel gestaltete Unterschutzstellung mit den Moeglichkeiten von Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten reicht nach Meinung der Privatwaldbesitzer aus, die Kulturlandschaft nach ihrem oekologischen Gewicht zu schuetzen, ohne dass der wirtschaftende Mensch dabei voellig ausgesperrt werden muss. Die Integration eines Nationalparkes im geplanten Grosschutzgebiet ist nicht umzusetzen. Eine grossflaechige Aufgabe der Waldbewirtschaftung wird seitens der Privatwaldbesitzer abgelehnt, weil diese Besitzform auf die nachhaltige Holzproduktion angewiesen ist. Dagegen ist der seit Jahren bereits in den Landesforsten eingeschlagene Weg der Einrichtung von ausgewaehlten Naturwaldreservaten mit vertretbaren Flaechengroessen fortzufuehren. Naturschutz, der Wirtschaftsmassnahmen verbietet oder ueber das Gebot der Sozialbindung hinaus einschraenkt, ist zum Nulltarif nicht zu haben. Die Waldbesitzer fordern vielmehr mit vorrangiger Bedeutung den Vertragsnaturschutz bei gleichzeitigem Verzicht auf dirigistische Eingriffe durch die Naturschutzverwaltung. Nachhaltig genutzte Waelder sind gruene Rohstoff- und Energiereserven der Zukunft. Nachhaltige Forstwirtschaft mindert den Treibhauseffekt und ist aktiver Klimaschutz. Hierzu gibt es auf grosser Flaeche keine Alternative. "Am besten hat's die Forstpartie, nachhaltig nutzt den Wald nur sie".