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  • Titel
    Genetische Abweichungen der Buche. : Bedeutung für die Aufforstung in der Pikardie und der Normandie
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    632
  • Datensatznummer
    200029462
  • Quelle
  • Abstract
    Das Vergleichsnetz franzoesischer Provenienzen der Buche, welches zusammen von dem INRA und dem ONF ausgebaut wurde, ist ein wertvolles Hilfmittel zur Bestimmung der besten Herkuenfte fuer die Aufforstung und zur Vorlage von Transfermoeglichkeiten von Forstmaterial zur Reproduktion zwischen Regionen seines natuerlichen Lebensraums. Zwei dieser Versuchsgruppen, die aus der selben Baumschule stammen, wurden in den Staatsforst von Retz (Departement Aisne) und in den Staatsforst von Lyons (Departement Seine-Maritime) verpflanzt. Sie setzen sich aus einerseits 23 und andererseits 34 Buchen franzoesischer (klassifiziert oder nicht) und auslaendischer Herkunft zusammen, wobei 15 beiden gemeinsam sind. Die Ergebnisse nach 11 Jahren betreffen die Gesamthoehe und die Form. Diese zweite Eigenschaft ist bei dieser Art wesentlich, da sie eine innere Veranlagung zur Gabelung zu haben scheint. Die Hoehe betrug nach 11 Jahren durchschnittlich 4,62m in Retz und 4,82m in Lyons. In beiden Faellen sind die besten Herkunftsorte was das Wachstum angeht die des grossen Nordwesten : Perseigne und Belleme (Gegend : Perche), Brotonne (Aermelmeerrandkueste) und Retz (Pikardie). Im Vergleich zu anderen Vergleichsversuchen der Buche, die ebenfalls von INRA geleitet wurden, ist dies das erste Mal, dass zwei sowohl geographisch wie auch edaphisch verschiedene Orte es erlauben eine gemeinsame Spitzengruppe auszumachen. Was die Baumform angeht, so liegen diese vier Provenienzen ebenfalls an der Spitze, wenn man die Anzahl der Verzweigungen in Betracht zieht. Es scheint also moeglich bestimmte Provenienzen innerhalb der Regionen, die das grosse nordwestliche Viertel unseres Landes darstellen, zu verpflanzen. Von Pflaenzlingen auslaendischer Herkunft ist wegen ihres fruehen Ausschlagens, das sie gegenueber den Fruehjahrsfroesten zu empfindlich macht, abzuraten. Abschliessend kann gesagt werden, dass es immer ratsam ist Pflanzen oertlicher Herkunft zu waehlen, soweit diese vorhanden sind, und wenn noetig einen Anbauvertrag mit den Baumzuechtern abzuschliessen. In Ermangelung dessen ist ein Transfer zwischen den drei folgenden Gebieten moeglich: Perche, Aermelmeerrandkueste und Pikardie.