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  • Titel
    Vorschriften bezüglich der genetischen Qualtiäten des zur Fortpflanzung bestimmten Forstmaterials : Probleme und Lücken
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    632
  • Datensatznummer
    200029447
  • Quelle
  • Abstract
    Die europaeische Regelung bezueglich des zur Fortpflanzung bestimmten Forstmaterials stuetzt sich auf zwei Prinzipien: Auswahl und Identifizierung des Pflanzenmaterials, staatliche Aufsicht bei der Auswahl und der Kontrolle. Daraus resultiert im besonderen eine komplexe Idendifizierung aber auch eine schwerwiegende Konsequenz: die Einordnung in eine vorschriftsmaessige Kategorie haengt mehr von dem durch den Staat ausgeuebten Kontrollniveau ab als von dem eigentlichen Materilawert. Im uebrigen betrifft die Vorschrift nur die Produktion und die Kommerzialisierung, nicht aber die Verwendung des Materials, welche freigestellt bleibt. Dies fuerhrt zu mehreren Nachteilen teils theoretischer Art (Reduzierung der Variablitaet, genetische Transfers) teils praltischer Art (Klassifizierungsprinzipien der Bestaende, Gueltigkeit, der Herkunftsgegenden, Verwendung des Materials, ein einziger Homologierungstest fuer das kontrollierte Material). Die Identifizierung des zur Fortpflanzung bestimmten Forstmaterials stuetzt sich fast ausschliesslich auf die ausgeuebten Kontrollen. Die Zuverlaessigkeit des Systems beruht allein auf der Gewissenhaftigkeit der Fachleite und der Kontrollen waehrend des ganzen Produktions- und Handelsablaufs. Die Ansprueche der Abnehmer und Benutzer koennten eine zusatzliche Garantie sein. Schliesslich weist die gegewaertige Regelung Luecken auf drei Ebenen auf: schnelle Aufertung der Forschungsergebnisse, Miteinbeziehung der ungeordneten vegetativen Vermehrung, und mangelnde Abstimmung zwischen der Regelungen der EWG und der OECD.