Titel
Physik der Saiteninstrumente - am Beispiel der Violine
Verfasser
Erscheinungsjahr
1996
Illustrationen
22 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
629
Datensatznummer
200029030
Quelle
Abstract
Damit eine vibrierende Saite hoerbare Toene erzeugt, braucht es eine Klangverstaerkung. Sie wird ueblicherweise durch die Resonanzvibration einer hoelzernen Platte bewerkstelligt. Fuer die Herstellung von Resonanzplatten wurde in erster Linie Fichte (Picea abies Karst.) wegen ihrer vorteilhaften Eigenschaften verwendet. Diese Eigenschaften umfassen eine hohe Elastizitaet - gekoppelt mit einer relativ niedrigen mechanischen Schwingungsdaempfung -, gute Druckfestigkeitswerte, innere Spannungsfreiheit - erzielt durch jahrelanges Lagern -, eine niedrige Raumdichte, einfache Beschaffbarkeit und andere mehr. Bei der Klangentstehung in einer Violine spielen neben Materialeigenschaften eine wesentliche Rolle die Vibrationsuebertragung des Steges, die Schwingeigenschaften, die Form und Dimensionen der Deckplatte, der "f"-Loecher und des Resonanzkastens usw. Tendenzen werden aufgezeigt, welche sich in bezug auf die Instrumentenentwicklung in der Zukunft abzeichnen.