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  • Titel
    Wirtschaftlichkeit der Holzenergie in der Gemeinde
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200028743
  • Quelle
  • Abstract
    In der Studie "Wirtschaftlichkeit der Holzenergie in der Gemeinde" (Bundesamt fuer Energiewirtschaft, 1994) wird eine vertiefte Analyse der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte der Holzenergie vorgenommen. Die Kostenanalyse von sechs in Betrieb stehenden Anlagen zeigt, dass Waerme aus Holz mit Gestehungskosten im Bereich von etwa 12 Rp./kWh produziert werden kann. Inklusive den Verteilkosten (Kosten Nahwaermenetz) von 3 bis 5 Rp./kWh kostet die Nutzenenergie aus Holz 15 bis 17 Rp./kWh. Damit Feuerungsanlagen mit einer Leistung im Bereich von 500 bis 1000 kW mit Gestehungskosten von rund 12 Rp./kWh (ohne Verteilkosten) produzieren, ist folgende Kostenstruktur als Zielgroesse anzustreben: 50% Energiekosten, 40% Kapitalkosten und 10% Waermenebenkosten. Ein Kapitalkosten-Anteil von ueber 40% deutet auf keine optimale Auslastung hin. Mit der Einfuehrung der CO2- Abgabe werden sich die Gestehungskosten der Oelwaerme um 1 bis 1,5 Rp./kWh erhoehen. Die Gestehungskosten der Oelwaerme von 9 bis 10 Rp./kWh (ohne Verteilkosten) duerften somit durch die Einfuehrung einer CO2-Abgabe durchaus in die Groessenordnung optimal geplanter Anlagen zu liegen kommen. Wird statt einer Oelfeuerung eine Holzfeuerung betrieben, duerfte dadurch eine halbe bis eine ganze zusaetzliche Arbeitsstelle geschaffen werden.