Titel
Hinausschieben der Durchforstungen : Ein Weg aus der Schwachholzmisere?
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Illustrationen
7 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200028578
Quelle
Abstract
Das Hinausschieben von Durchforstungen wird in der Praxis haeufig als geeignetes Mittel angesehen, das Schwachholzproblem in baumzahlreichen Jungbestaenden zu entschaerfen. Die Bestaende sollen erst noch in Dimensionen einwachsen, die zumindest Erntekostendeckung sichern. Dabei wird davon ausgegangen, dass die in der Folge zurueckgestellter Pflege zu erwartenden Minderungen des Durchmesserzuwachses der potentiellen Durchforstungsbaeume sowie Konsequenzen fuer die Bestandesstabilitaet und - struktur gering bleiben. Als Musterbeispiel fuer diese Behandlungsstrategie gilt die Douglasie: Schwach dimensionierte Hoelzer sind kaum absetzbar und steile Haenge mit Zwang zur teuren motormanuellen Aufarbeitung beim Douglasien-Typ vergleichsweise haeufig. Die Bestaende differenzieren sich gleichzeitig von Natur aus frueher und staerker als bei anderen Nadelbaumarten und auch die Gefaehrdung, zumindest durch Schnee, ist geringer. Teilweise wird bei dieser Baumart sogar in engen Pflanzverbaenden und spaet einsetzender Pflege eine Moeglichkeit zur qualitaetsfoerdernden Minderung von Jahrringbreiten und Aststaerken gesehen.