Titel
Die hygienische Bedeutung des Waldes für die Volksgesundheit
Verfasser
Erscheinungsort
Zürich
Verlag
Erscheinungsjahr
1961
Illustrationen
5 Abb., 3 Tab., 18 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
629
Datensatznummer
200027280
Quelle
Abstract
Von allen Beeinträchtigungen der modernen, technisierten Zivilisation können durch den Wald in erster Linie die Luftverunreinigung, der Lärm und die mangelnde Gelegenheit zu körperlicher Betätigung gemildert werden. Diese drei Faktoren haben wesentliche Einflüsse auf die Volksgesundheit. Die Luftverunreinigung stellt eine Belästigung durch schlechte Gerüche und behinderte Sicht dar. Sie führt zu vermehrten Reizungen und entzündlichen Erkrankungen sowie zu Krebsgeschwüren der Atmungswege. Sie kann auch zu akuten Vergiftungskatastrophen führen. Der Lärm beeinträchtigt die gegenseitige Sprachverständigung und stört das Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems durch ständige und wiederholte Überreizung. Weiter verschlechtert der Lärm die physische und psychische Leistungsfähigkeit und stört den ruhigen Ablauf des zur Erholung unerläßlichen Schlafes. Die mangelnde körperliche Betätigung zieht Fettsucht und die Häufung von Herzinfakt nach sich. Alle drei Faktoren können durch den Wald günstig beeinflußt werden. Es wäre daher Aufgabe forstwirtschaftlicher Kreise, in Zusammenarbeit mit der Hygiene bei den Organen der Städteplanung und Gestaltung die entsprechenden Postulate geltend zu machen.