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  • Titel
    Zur Physiologie des Eschenbraunkerns
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1955
  • Illustrationen
    12 Abb., 15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200027246
  • Quelle
  • Abstract
    1. Auf Grund von eingehenden mikroskopischen und mechanisch-technologischen Untersuchungen wird festgestellt, daß das braunkernige Eschenholz gesund und seine Festigkeit dem unverfärbten Holz in jeder Beziehung gleichzusetzen ist. Der immer noch bestehende Preisunterschied für braunkerniges Eschenholz ist deshalb nicht gerechtfertigt. 2. Die Esche ist eine Kernholzart mit fakultativer Farbkernbildung. Der Braunkern ist fakultativ in bezug auf Zeitpunkt, Dimension und Vorkommen im Stamm. 3. Wesentliche innere Veranlassungen zur Farbkernbildung sind: Mindestens 55 % Wassergehalt und die Gegenwart von Sauerstoff im stamminnern Luftkörper. Eschen auf trockenen Standorten haben einen geringeren Wassergehalt, und zu Eschenstämmen ohne äußere Verletzungen hat der Luftsauerstoff nur schwer Zutritt zum Stamminnern. 4. Zur Erziehung von weißem Eschenholz muß deshalb darauf geachtet werden, daß der Standort nicht feucht, vor allem nicht stagnierend naß ist, und daß in Qualitätsstämmen alle Rindenverletzungen sofort sorgfältig mit Baumharz verschlossen werden.