Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Das europäische "Eichensterben" und seine Ursachen - von einem phytopathologischen Standpunkt aus gesehen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026922
  • Quelle
  • Abstract
    Die seit den achtziger Jahren auftretenden Waldschaeden in den europaeischen Eichenbestaenden haben zahlreiche Studien ueber deren Ursachen bewirkt. In den meisten Faellen wurden dabei Ursachenkomplexe beschrieben bzw. postuliert, so dass man geneigt ist, von der "Komplexkrankheit Eichensterben" zu sprechen. Die in der vorliegenden Arbeit vorgenommene Zuordnung der einzelnen Schadensberichte zu klar definierten Waldschadenskonzepte (Epidemie, Praedisposition, Bestandesvergreisung) macht jedoch deutlich, dass es sich bei den aktuellen Waldschaeden eher um einen Komplex verschiedener Krankheiten handelt. In den meisten Faellen wurden dabei Eichen durch biotische oder abiotische Schadfaktoren fuer Folgeschaeden durch ansonst unbedeutenden Umweltstress praedisponiert. Die Mehrheit dieser den Waldschaeden zugrundeliegenden Schadfaktoren sind nicht- anthropogener Natur und daher vom Menschen kaum beeinflussbar. Anahnd der neuesten Literatur wird diskutiert, wie die diversen biotischen und abiotischen Stressoren auf Eichen wirken und welche Bedeutung sie im Rahmen der aktuellen Waldschaeden haben.