Titel
Die Kulturkammertestung zur Erkennung des Erbwertes bei Fichte. 5. Merkmal Keimblattzahl (KOT)
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1992
Illustrationen
35 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
627
Datensatznummer
200026853
Quelle
Abstract
Die Fruehtestanalyse des Fichtenprofils durch die "Seetaler Alpen" wird mit der Untersuchung ihrer Beeinflussung durch die Keimblattzahl der einzelnen Pflanzen ergaenzt. Es zeigt sich, dass vor allem die Stoffproduktion der Keimblaetter einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum der jungen Saemlinge hat und dadurch auch die Wachstumsdauer der einzelnen Pflanze beeinflusst wird. Je groesser die Anzahl der Keimblaetter ist, desto staerker waechst die Pflanze und durch diese Wachstumssteigerung ist - wie beim Duengungseffekt - die Wachstumsdauer bei groesserer Keimblattzahl verlaengert; entscheidend groesser bleibt trotzdem der Seehoeheneinfluss - er betraegt etwa 50% der Veraenderung gegenueber 10% durch die Keimblattzahl. Als stabilstes Fruehtestmerkmal erwies sich dabei die Hypokotyllaenge. Sowohl die Laengen als auch die Gewichte der einzelnen Pflanzenteile werden im gleichen Sinn beeinflusst. Ueberlagert wird dieser Effekt durch die mit der Seehoehe veraenderte Keimzahlblaetter; waehrend in Tieflagenherkuenften kaum Pflanzen mit sechs oder weniger Keimblaettern vorkommen, fehlen bei den Hochlagenherkuenften fast zur Gaenze Pflanzen mit zehn und mehr Keimblaettern. So wird eine eventuelle Gefaehrdung der Hochlagenpflanzen mit grosser Keimblattzahl und dadurch verminderter Anpassungsfaehigkeit nahezu bedeutungslos.