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  • Titel
    Zu Fragen der Waldzustandserfassung durch grossräumige Inventuren
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    3 Abb., 1 Tab., 40 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026657
  • Quelle
  • Abstract
    Ausgehend von den Moeglichkeiten okularer Inventuren, wurde die Zielsetzung an Waldzustands- bzw. Waldschadensinventuren analysiert. Sowohl Aussagen ueber die verteilung von Einzelbaeumen auf Verlichtungsstufen wie auch Aussagen ueber das Flaechenausmass der von Kronenverlichtungen betroffenen Waldflaeche sind durch Grossrauminventuren moeglich. Fuer jede der beiden Fragestellungen ist aber ein geeignetes Aufnahme- und Auswertungsverfahren vorzusehen. Es wurde zu zeigen versucht, dass die Hochrechnung von Einzelbaumergebnissen auf die Waldflaeche zu irrefuehrenden Resultaten fuehrt. Nur flaechenbezogene, am Einzelbstand orientierte Erhebungen ermoeglichen Aussagen ueber das Flaeachenausmass, dafuer ist eine entsprechende Groesse jeder einzelnen Probeflaeche notwendig. Zur Charakterisierung des Bestandeszustandes wurden verschiedene Verfahren anhand des Datenmaterials der Waldzustandsinventur der Jahre 1985 bis 1988 einer Vergleichsauswertung unterzogen. Das Vorliegen von mittleren Zuwachsleistungen nach Verlichtungsstufen aus den Untersuchungen von Eckmuellner (1988 ermoeglicht nunmehr eine Modellberechnung. Diese zeigt, dass sich im Vergleich zur bisherigen Vorgangseise der Klassifizierung nach durchschnittlichen Verlichtungsgraden bzw. nach Verlichtungskategorien in den Resultaten keine wesentlichen Unterschiede ergeben. Es erscheinen damit sowohl die urspruenglich fuer die WZI gewaehlte Methodik wie auch die festgesetzten Grenzwerte bestaetigt zu sein. Im Sinne einer besseren Anschaulichkeit waere auch der Uebergang auf zuwachsbezogene Flaechenaussagen durchaus moeglich.