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  • Titel
    Kenndaten zur Waldstruktur in Nordrhein-Westfalen. Ergebnisse der Bundeswaldinventur
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    3 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200026652
  • Quelle
  • Abstract
    Die BWI hat die fuer Nordrhein-Westfalen bekannten Angaben zur Waldflaeche und zur Besitzartenverteilung im wesentlichen bestaetigt. Bedingt durch die Besitzstruktur mit einem sehr hohem Anteil Privatwald liegen in der Forsteinrichtungszentrale des Landes nur fuer 60% der Waldflaeche Forsteinrichtungsangaben zur Alters- und Vorratsstruktur vor. Daher gab es dazu bis vor wenigen Jahren keine verlaesslichen landesweiten Daten. Es ist das Verdienst der JPS, auf der Basis von Daten aus der Waldschadenserhebung erstmals aufgezeigt zu haben, dass die Holzvorraete deutlich hoeher sind als bisher angenommen. Dieses grundsaetzliche Ergebnis der JPS wird durch die BWI bestaetigt. Dabei ist zu beruecksichtigen, dass solche Auswertungen bei der Konzeption der Waldschadenserhebung ueberhaupt nicht vorgesehen waren und quasi ein Abfallprodukt sind. Es ist daher erklaerlich, dass die BWI in Teilbereichen zu abweichenden Ergebnissen kommt. So haben in der BWI diejenigen Baumarten, die typischerweise als Mischbaumarten vorkommen, einen um fast zehn Prozentpunkte hoeheren Anteil an der Landeswaldflaeche. Da bei der Waldschadenserhebung staerker auf das Altholz als auf die Verjuengung geachtet wurde, ist es verstaendlich, dass in der JPS bei allen Baumarten das Altholz auf Kosten der Verjuengung ueberrepraesentiert ist. Im Vergleich zur Ertragstafelschaetzung in der JPS kommt die BWI zu hoeheren Vorraeten in den ersten beiden Altersklassen. Andererseits sind wahrscheinlich die Vorraete im mittelalten und aelteren Nadelholz von der JPS ueberschaetzt worden. Bei der gegebenen Maschenweite des BWI-Rasters ist eine weitere regionale Aufgliederung der Auswertungen zur Waldstruktur mit deutlich hoeheren Standardfehlern verbunden. Die Zweckmaessigkeit solcher Auswertungen ist in jedem Einzelfall zu pruefen.