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  • Titel
    Quantitative Untersuchungen ueber die Aminosäurenausscheidung von Rhizosphaerenmikroorganismen der Zirbe (Pinus cembra L.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Illustrationen
    20 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026604
  • Quelle
  • Abstract
    Mit der vorliegenden Arbeit wurde erstmals die freie Aminosaeurenbildung durch Rhizosphaerenmikroorganismen holziger Pflanzen qualitativ und quantitativ bestimmt. Die Testorganismen waren eine Psudomonade (Stamm 51) und die Hefe Croptococcus albidus (Saito) Skinner var. albidus. Untersucht wurde der Einfluss verschiedener Stickstoffquellen (Ammoniumchlorid, Ammoniumtartrat, Kaliumnitrat), Kulturdauer und unterschiedliche C/N- Verhaeltnisse. Mittels Ionenaustauscherchromatographie konnten die Aufbereitung 25 Aminosaeuren im Kultrufiltrat quantitativ nachgewiesen werden. Jede Veraenderung der Umweltbedingungen brachte eine Veraenderung der Aminosaeurenmusters, was sich sowohl in der Gesamtmenge als auch im Verhaeltnis der ausgeschiedenen Aminosaeuren zueinander auswirkte. Neben ueblichen Aminosaeuren wurden auch seltene, wie Citrullin, Beta-Alanin und Ornithin in beachtlichen Mengen nachgewiesen. Im allgemeinen dominierten Alanin, Valin, Threonin, Leucin, Lysin. Die Pseudomonade war unter gegebenen Versuchsbedingungen zu einer merklich staerkeren Aminosaeurenausscheidung befaehigt. Sie zeichnete sich weiters durch die Ausscheidung schwefelhaltiger Aminosaeuren wie Phenylalanin, Methionin und Cystin aus. Die Ausscheidungsmaxima beider Organismen lagen bei einem C/N enger als 10:1.