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  • Titel
    Von Schinderblech zum Diebswerkzeug : Ein Rückblick auf die 400jährige Geschichte unserer Waldsäge
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Illustrationen
    71 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026594
  • Quelle
  • Abstract
    Da in der Literatur nur wenige Aufgaben ueber die historischen Arbeitsmethoden bei Faellung und Aufarbeitung von Baeumen vorhanden sind, wurde ein Fragebogen in Europa versandt, um Nachrichten ueber bildliche Darstellungen zu erhalten. Anschliessend wurde eine sorgfaeltige Analyse der eingegangenen Bilddokumente durchgefuehrt. Die erste Darstellung einer Baumfaellung konnte auf einem aegyptischen Waldgemaelde aus dem 15. Jahrhundert v.Chr. gefunden werden. Nach schriftlichen Quellen war die Saege bereits seit der Antike bekannt, zur Baumfaellung aber erstmals im 18. Jahrhundert verwendet worden. Die aelteste bildliche Darstellung ueber die Verwendung einer Saege zur Holzerzeugung konnte jedoch auf einem burgundischen Wandteppich aus dem jahre 1460 gefunden werden (Ablaengen eines liegenden Stammes). Bei der Verwendung der Saege fuer die Waldarbeit wurde eine zeitliche West-Ost-Verschiebung festgestellt. Wirtschaftliche und soziale Probleme haben bei der Einfuehrung der Saege eine grosse Rolle gespielt. So haben Holzdiebe die Vorteile der Saege rascher als die Holzknechte erkannt. Statistische Berechnungen ergaben, dass sowohl in Oesterreich, als auch in Deutschland die Bestrebungen, die Saege bei der Waldarbeit einzufuehren, im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts am intensivsten waren.