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  • Titel
    Zur Nährstoffaufnahme der Fichte (Picea abies (L.) Karst) über die Nadeln : II. Teil: die Aufnahme von Stickstoff - pflanzenverträgliche Lösungskonzentrationen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1979
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026580
  • Quelle
  • Abstract
    In einem frueher veroeffentlichten ersten Teil dieses Beitrages wurden Ergebnisse von Gefaessversuchen ueber Blattduengung der Fichte mit markierten Kali- und Phosphatloesungen mitgeteilt (Centralblatt 94, 1, 1977) . Im vorliegenden zweiten Teil werden nun einige Versuchsreihen ueber die foliare Aufnahme von Stickstoff aus markierten Harnstoffloesungen sowie ueber maximal ohne Schaedigung anwendbare Loesungskonzentrationen behandelt. Stickstoff wird auch aus 10 und 20%igen Harnstoffloesungen mit einer durchschnittlichen Ausnutzungsrate von 60 bis 80 % in recht beachtlichen, fuer die Pflanzenernaehrung durchaus relevanten Mengen aufgenommen. Selbst in nicht bespruehte Nadeln wurden bis zu 0,35% Duengerstickstoff eingelagert. Unter bestimmten Bedingungen koennen 20%ige Harnstoffloesung oder 40%iger Mehrnahrstoff-Fluessigduenger ohne Schaedigung der Pflanzen angewendet werden. Aufnahme und Resistenz sind in weitem Masse von den Versuchsbedingungen abhaengig, in erster Linie vom Entwicklungsstadium der Fichte zum Zeitpunkt der Duengung. Fuer die Blattduengung mit Hauptnaehrstoffen, welche fuer verschiedene Zwecke auch im Forst in Betracht gezogen werden sollte, scheinen somit auch nach den nunmehrigen Ergebnissen zumindest grundsaetzlich die Voraussetzungen gegeben.