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  • Titel
    Erfahrungen bei der Anzucht von Mykorrhiza-Impfmaterial
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1975
  • Illustrationen
    29 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026277
  • Quelle
  • Abstract
    Bei der Anzucht von Mykorrhiza-Impfmaterial werden zwei Arbeitsphasen unterschieden: 1. Die Auswahl und Kultur. Eine Kenntnis der oekologischen Ansprueche von Pilz und Baumart erleichtern die Auswahl der geeigneten Pilzarten fuer bestimmte Projekte. Pilzstaemme einer Art koennen auf begrenzten Standorten in bezug auf Wachstumsrate des Mycles sowie Wuchsstoffproduktion beachtliche Unterschiede aufweisen, die sich auf die Anwuchszeit auswirken. Zum Beispiel wurden bei Suillus plorans Differenzen des Flaechenzuwachses von 547% festgestellt. 2. Die Anzucht der Pilze erfolgt zunaechst auf gekochtem Weizen oder weisser Hirse. Getreidekulturen sind vitaler als Mycelsuspensionen. Sie koennen bei niedrigen Temperaturen laengere Zeit gelagert werden. Fuer die weitere Vermehrung wird als Traegersubstanz fuer das Mycel Torf mit Glukosezusatz verwendet. Als Behaelter haben sich wegen der guenstigen Transport- und Lagermoeglichkeiten sterilisierbare Plastiksaecke bewaehrt. Mit der beschriebenen Technik koennen in relativ kurzer Zeit groessere Mengen von Impfmaterial erzeugt und mit geringem Aufwand Kollektionen verschiedner Pilze fuer Mischimpfungen zusammengestellt werden. Impfmaterial kann in Pflanzgaerten in sogenannten Impfbeeten "gespeichert" werden.