Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Der Wasserhaushalt junger Forstpflanzen nach dem Versetzen und seine Beeinflussbarkeit
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1973
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200026147
  • Quelle
  • Abstract
    Nach dem Versetzen junger Forstpflanzen ist das Wurzelsystem nicht in der Lage genuegend Wasser aufzunehmen. Es kommt zu einer Stoerung der Wasserbilanz, welche auch die CO2-Aufnahme in Mitleidenschaft zieht, wodurch der Zuwachs infolge Baustoffmangel reduziert wird. Der Versetzungsschock und die daraus resultierenden Zuwachsstockungen und Trockenschaeden bei Forstkulturen koennen durch wasserhaushaltsstabilisierende Massnahmen wirksam verringert werden. Durch Antitranspiration laesst sich die Wasserabgabe entscheidend drosseln und damit die Entstehung gefaehrlicher Wasserdefizite wenigstens verzoegern. Auf diese Weise koennen Duerreschaeden verhindert werden, bis die Pflanzen einen Neubewurzelungsgrad von 1-2 erlangt haben, der ihnen bereits eine ausreichende Wasserversorgung ermoeglicht. Durch alginatartige Wurzelfrischhaltemittel lassen sich vor allem Austrocknungsschaeden an Wurzeln bei Pflanzentransporten weitgehend vermeiden. Dadurch koennen sich die Pflanzen bedeutend rascher neu bewurzeln. Die Wasserbilanz ist weniger und kuerzere Zeit angespannt, die Photosyntheseleistung dementsprechend hoeher als bei unbehandelten Vergleichspflanzen. Dies fuehrt dazu, dass die Ausfaelle bei Aufforstungen und damit deren Kosten ganz erheblich verringert werden.