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  • Titel
    Hat der forsteigene Holzhof noch Zukunft?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200025989
  • Quelle
  • Abstract
    Der Forstbetrieb Waldburg-Zeil betreibt seit mehr als 20 Jahren einen Stark- und Schwachholzhof mit Erfolg. Die heutigen Vorteile liegen eindeutig im Bereich des Marketings, der Organisation, des Krisenmanagements, aber nach wie vor auch noch auf dem Sektor der Waldarbeit, des Forstschutzes und der hohen Wertschoepfung. Ausgereifte und staendig fortentwickelte Holzerntetechnik stellt die Bearbeitung des schwachen Holzes (BHD 11 bis 19cm) in langer Form auf dem zentralen Aufarbeitungsplatz in Frage. Strukturveraenderungen im potentiellen Abnehmerkreis zwingen auch im Starkholzbereich (BHD >32cm) zu Ueberlegungen ueber kuenftige Rationalisierungs und Kooperationsmoeglichkeiten, um den eindeutig festgestellten positiven Effekt fuer Forst- und Holzwirtschaft zu sichern. Eine Loesung wird im Forstbetrieb Waldburg-Zeil darin gesehen, dass Schwachholz-(<BHD 19cm) und qual. minderwertiges Holz maschinell in kurzer Form geerntet und ab Wald angeboten wird. Die Schwachholzeinteilanlage wird aufgegeben, die Starkholzeinteilanlage soll in ihrer Kapazitaet und Flexibilitaet erweitert werden, um den Kundenwuenschen, insbesonders der kleineren und mittleren Bauholzsaegewerken, der Mastenwerke und dem Exportbedarf besser entsprechen zu koennen. Sie soll ausserdem durch Werkseingangsvermessung und Erdstammreduktion die motormanuelle Arbeit im Wald weiter rationalisieren. Die maschinelle Ernte von Rohschaeften in langer Form im Bereich von BHD 21cm bis ca. 32cm (Fuerstenberger Verfahren, 8) wird derzeit versucht.