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  • Titel
    Eine dendrochronologisch-bodenchemische Studie aus dem Waldschadengebiet Norilsk, Sibirien und die Konsequenzen fuer die Interpretation grossflaechiger Kronentaxationsinventuren
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    25 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200025826
  • Quelle
  • Abstract
    Anhand bodenchemischer, dendrochronologischer und holzanatomischer Studien an Baeumen aus dem Waldschadengebiet Norilsk an der noerdlichen Waldgrenze in Sibirien, liess sich die Wirkung der Schwefeldioxid- und Schwermetallbelastung auf den Zuwachs von Laerchen und Fichten rekonstuieren. Da die Baum-Schadenareale nicht mit der Flaeche der Schwermetallbelastung uebereinstimmen, ist anzunehmen, dass vor allem SO2 die Baeume zum Absterben brachte. Anthropogene Schadstoff-Extremereignisse bewirken eine abrupte Zuwachsreduktion, verbunden mit einem starken Nadelverlust oder den ploetzlichen Tod einzelner Individuen. Der Absterbeprozess eines Waldes ist ein sehr differenziertes Phaenomen, denn die Sensitivitaet ist art- und individuenspezifisch und wird zudem von Standortsfaktoren beeinflusst.