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  • Titel
    Praezisionsmessung des Dickenwachstums von Waldbaeumen : Historische Entwicklung und aktueller Stand der Geraetetechnik
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    35 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200025514
  • Quelle
  • Abstract
    Daten ueber das Dickenwachstum von Waldbaeumen besitzen einen hohen Stellenwert fuer die Waldoekosystemforschung. Gravierende Nachteile bei der Messung des reinen Holzzuwachses mit Hilfe von Bohrspanproben machen eine Erfassung der Veraenderungen an der Stammoberflaeche notwendig. In einem historischen Ueberblick werden Geraete zur Messung von Veraenderungen des Stammumfanges, des Stammdurchmessers und des Stammradius dargestellt. Umfangmessbaender wurden in den letzten 110 Jahren aus Stahl, Kupfer, Aluminium und Kunststoff gefertigt. Das neueste Messband besteht aus Chrom- Nickel-Stahl. Zur permanenten Aufzeichnung von Umfangmessungen wurden Dendrographen entwickelt. Die indirekte Umfangmessung registriert Stammveraenderungen als elektrische Spannungsaenderungen. Die Feinzuwachsmessung des Durchmessers erfolgte frueher ueber Praezisionsmesskluppen. Neuere Geraete messen die Durchmesserveraenderungen mit Gammastrahlen oder Gas-Lasern. Die Messung von Radiusveraenderungen beruht auf dem Prinzip der Abstandsmessung eines Punktes der Stammoberflaeche von einem Fixpunkt des Holzkoerpers. Dafuer wurden zahlreiche Geraete entwickelt. In groesserem Umfang fand das Arnberg- Mikrodendrometer Verwendung. Die indirekte Radiusmessung erfolgt ueber Differentialtransformatoren und Potentiometer.