- TitelDer Einsatz enzymatischer Methoden am Beispiel eines Stroh- und Klärschlammdüngungsversuches
- ParalleltitelEnzymatic Methods for Soil Testing: The Example of a Field Trial with Straw and Sewage Sludge Treatment
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1986
- Illustrationen12 Abb., 1 Tab., 19 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur4454; 5393
- Datensatznummer200025356
- Quelle
- AbstractIn einem Feldversuch wurde die Wirkung von Stroh, Klärschlamm und der Kombination Stroh + Klärschlamm im Vergleich zur mineralischer Düngung und Kontrolle (ohne N-Düngung) auf die Biomasse und einige Bodenenzyme untersucht. Nach sieben zeitlich gestaffelten Probenahmen während der Jahre 1984 - 1986 zeigten sich folgende Ergebnisse: - Bezieht man die Ergebnisse auf die angrenzenden Standardparzellen (mineralische Düngung), so beobachtet man bei allen Stroh- und Klärschlammvarianten einen deutlichen Anstieg der Biomasse und folgender Enzyme: Protease, Urease, alkalische Phosphatase, Phosphatase bei bodeneigenem pH-Wert, Xylanase und ß-Glucosidase. Bei der Kontrollvariante (ohne N) zeigt sich ein Absinken aller untersuchten Parameter nur bis zu 20 %. - Die Protease reagiert am empfindlichsten auf die unterschiedliche Bewirtschaftungsweise. - Trotz Schwankungen der Temperatur- und Wasserverhältnisse im Freiland wurde die Abnahme der biologischen Aktivität bei fehlender N-Düngung und die Erhöhung der Aktivität durch Zufuhr von organischer Masse bei allen sieben Probenahmen festgestellt. - Da der Klärschlamm von häuslichen Abwässern stammt, wurde keine Anreicherung von Mn, Fe, Cr, Ni, Pb und Cd festgestellt, die Konzentrationen von Zn erhöhten sich um 48 % und die von Cu um 17 %. Die Gehalte dieser Schwermetalle liegen bis jetzt unter den zulässigen Grenzwerten.
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