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  • Titel
    Automatisierte photometrische Durchflußmethoden zur Bestimmung der Aktivität von Bodenenzymen - ihre Anwendung und einige Ergebnisse
  • Paralleltitel
    Automated Photometric Continuous Flow Methods for the Determination of the Activity of Soil Enzymes - its Application and some Results
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1986
  • Illustrationen
    4 Abb., 6 Tab., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4454; 5393
  • Datensatznummer
    200025352
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Ermittlung der Aktivität von Bodenenzymen werden teilautomatisierte Methoden beschrieben. Zur Bestimmung der bei der Erfassung der Saccharase-, alk. Phosphatase- und ß-Glucossidaseaktivität enzymatisch freigesetzten Substratbruchstücke: Glucose, Phenol und Saligenin sowie zur Bestimmung des restlichen H2O2 bei der Ermittlung der Katalaseaktivität wird das Prinzip der oxydativen Kupplung angewandt. Auch zur Bestimmung der Amylase- und Proteaseaktivität wurden photometrische Verfahren entwickelt, um die enzymatisch freigesetzten Bruchstücke analytisch zu erfassen. Alle Bestimmungen laufen im Durchfluß ab, mit einer Probenfrequenz von 30 - 40 Analysen pro Stunde. Die Bestimmungsprinzipien werden kurz erläutert. 1. Die relative Standardabweichung der automatisierten photometrischen Bestimmung aller 6 Substratbruchstücke bzw. von H2O2 beläuft sich auf durchschnittlich s% = +- 0,45 bei n = 5. 2. Eine Berechnung der relativen Standardabweichung der gesamten Aktivitätsbestimmung unter Einschluß einer mehrfachen Bodeneinwaage und Inkubation ergab für die 6 untersuchten Enzyme einen Durchschnittswert von s% = 4,0 (Bereich: +- 1,7 - 10,1) bei n = 5. 3. Mit zunehmender Profiltiefe nimmt die Katalse-, Saccharase, alk. Phosphatase-, S-Gluccosidase-, Amylase- und Proteaseaktivität stark ab. Die Maxima der Enzymaktivitäten liegen in der Regel in der obersten Bodenschicht zwischen 0 - 10 cm; gelegentlich zwischen 10 - 20 cm. 4. Von einigen Ausnahmen abgesehen korrelieren die Aktivitäten der 6 untersuchten Bodenenzyme hochsignifikant positiv mit dem Gehalt an organischen Kohlenstoff mit hohen Korrelationskoeffizienten trotz nur geringer Probenanzahl von 7 bis maximal 20. 5. Die Beziehungen der Enzymaktivitäten untereinander sind sehr eng. Mit einer Ausnahme korrelieren die 6 untersuchten Enzymaktivitäten der Bodenprofile bei einem nur sehr geringen Stichrprobeausfang von 4 bis maximal 17 meist sogar hochsignifikant mit Korrelationskoeffizienten von 4 = 0,95.