Titel
Geostatistische Untersuchung des Stichprobenfehlers bei systematischen Stichproben
Verfasser
Erscheinungsjahr
1994
Illustrationen
12 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
621
Datensatznummer
200025317
Quelle
Abstract
In der vorliegenden Untersuchung wurden geostatistische Methoden eingesetzt, um den Stichprobenfehler systematischer Stichproben bei Forstinventuren und die Eigenschaften seiner traditionellen Schaetzer (Standardfehlerformel, Paardifferenzenformel und Kreuzdifferenzenformel) zu untersuchen. In einem ersten Schritt wurden die typischen Merkmale der Autokorrelation des Holzvorrates auf der Basis von Vollaufnahmen und Betriebsinventurdaten aus Baden-Wuerttemberg beschrieben. Auf dieser empirischen Grundlage wurden Modelle formuliert, um den Fehler und seine Schaetzer in Abhaengigkeit der wichtigsten Einflussfaktoren analysieren zu koennen. Die Untersuchungen zeigten, dass der Fehler und die Guete der traditionellen Fehlerschaetzer v.a. von der Reichweite der Autokorrelation (Entfernung, bis zu der 2 Elemente korreliert sind) und dem Nugget-Effekt (Anteil der Varianz, die nicht der Autokorrelation unterliegt) abhaengen. Fuer die Gegebenheiten der Betriebsinventuren weist die haeufig verwendete Standardfehlerformel eine Ueberschaetzung von ca. 25%, die Paardifferenzenformel von ca. 10% und die Kreuzdifferenzenformel von etwa 2% bis 3% auf.