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  • Titel
    Zum Waldbegriff in forstlichen Grossrauminventuren
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    3 Abb., 2 Tab., 44 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200024948
  • Quelle
  • Abstract
    Grossrauminventuren beduerfen einer operationalen Festlegung des Inventurobjektes. Zu diesen Festlegungen gehoert auch eine Definition dessen, was unter "Wald" zu vestehen ist. Dieser Problematik ist die vorliegende Studie gewidmet. Die Bedeutung der Kenntnis der Walddefinition fuer die Interpretation der Inventurergebnisse wird dargelegt, und die wichtigsten quantitativen Variablen, die in Walddefinitionen Verwendung finden, werden beschrieben. Die Hauptzuege der Walddefinition von verschiedenen Grossrauminventuren vor allem aus dem europaeischen Raum werden gelistet. In einer Simulationsstudie wird an einfach modellierbaren Waldverteilungskarten untersucht, wie sich unterschiedliche Walddefinition auf die resultierende Waldflaeche auswirken koennen. Dabei fand eine einfache Walddefinition Verwendung, welche auf der Mindetueberschirmung einer Bemessungsflaeche beruht. Es zeigte sich, dass nicht nur die Mindestueberschirmung, sonder auch die Festlegung der Groesse der Bemessungsflaeche einen deutlichen Einfluss auf die resultierende Waldflaeche haben kann. Wie gross dieser Einfluss ist, und in welcher Richtung er sich auswirkt, ist von der raeumlichen Anordnung der Baeume abhaengig. Die groessten Unterschiede ergaben sich bei lockeren, offenen Waldformationen bzw. bei extrem gewaehlten Mindestueberschirmungen.