Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Der Ungluecksbalken. Biomechanik eines inneren Versagensmechanismus von Baeumen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    7 Abb., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200024874
  • Quelle
  • Abstract
    Holz hat in Querrichtung schlechtere Festigkeitseigenschaften als in Faserrichtung. Wirken daher Querzugspannungen, so stellen auch weit geringere Werte, als die vom Baum gut verkrafteten Laengsspannungen ein erhebliches Schadensrisiko dar. Leider werden diese Querzugspannungen zwischen Holzfasern stets bewirkt, wenn ein natuerlich gekruemmt gewachsenes Faserbuendel geradegebogen oder durch Zug gestreckt wird. Diese Konstellation nennen wir Ungluecksbalen (hazard beam). Es wird rechnerisch mit der Finite-Element-Methode (FEM) gezeigt, dass die Querspannungen nur im Bauminneren wirken und sie daher vom einzig "intelligenten" Bereich des Baumes, dem Kambium, weder entdeckt noch ihnen mit adaptivem Wachstum begegnet werden kann. Der Ungluecksbalken duerfte eine wesentliche Schluesselrolle bei der Schadensmechanik der Baeume spielen.