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  • Titel
    Zur Effektivitaet der Bejagung von Dickungsrehen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    4 Abb., 18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200024747
  • Quelle
  • Abstract
    Dickungen, insbesondere grossflaechige Dickungskomplexe, wie sie in den letzten Jahrzehnten haufig durch rasche Nutzung der Altholzbestaende entstanden sind, stellen fuer dort lebende Rehe ein erhebliches Problem dar. Wegen ihrer Struktur sind sie ausgesprochene Mangelbiotope bezueglich der Nahrungsversorgung. Werden Rehe durch herrschenden hohen Jagddruck gezwungen, verstaerkt in solche Dickungen einzuwandern, dann wirkt sich dies entscheidend auf ihre Kondition aus. Ueberdies wird die Bejagung wesentlich erschwert. In diesen Gebieten muss deshalb nach Moeglichkeit gesucht werden - generell zur Verminderung des Jagddruckes und speziell zur effektiven Bejagung solcher Dickungsrehe -, solche Dickungseinfluesse fuer die Rehpopulation zu verhindern. Im Forstamt Ebrach wird seit Beginn der 80er Jahre mit zunehmendem Erfolg die Jagdstrategie der Stoeberjagd auf Rehe eingesetzt. Faehrtenzaehlungen haben ergeben, dass dadurch die Dickungskomplexe effektiver bejagt werden koennen. Richtig angewandte Stoeberjagden vermindern den Jagddruck durch eine Verkuerzung der Jagddauer bei gleichzeitiger Erhoehung der Ausbeute. Um den Belastungen, denen das Reh auch durch diese Jagdart (Erhoehung des Zeitaufwandes fuer Feindvermeidungsverhalten) ausgesetzt ist, entgegenzuwirken, sollte allerdings auch mit diesem Instrument der Bejagung vorsichtig umgegangen werden.