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  • Titel
    Zur Brennholzversorgung der Stadt Freiburg im 18. Jahrhundert. Holzversorgung Freiburgs durch auswaertige Waldeigentuemer am Beispiel des Klosters Oberried
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    1 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200024698
  • Quelle
  • Abstract
    Ende des 17. Jh. wollte die Stadt Freiburg im Breisgau vor allem Holz von auswaertigen Waldbesitzern beziehen, da die Versorgung ihrer Einwohner mit Brennholz aus dem Stadtwald nicht mehr gesichert war. Es kam daraufhin im 18. Jahrhundert zu umfangreichen Holzlieferungen aus dem angrenzenden Schwarzwald. Am Beispiel der Brennholzlieferungen aus den Waldungen des Klosters Oberried wird gezeigt, welche Rolle die Holzlieferungen auswaertiger Waldbesitzer fuer die Stadt spielten, sowie deren technische Bewaeltigung. Anhand der in den Flossakten des Klosters Oberried enthaltenen Angaben war es moeglich, die Trassen der Flosskanaele (1707 bis 1758; 1778) von Oberried nach Freiburg in etwa zu rekonstuieren. Die Beschreibung der verschiedenen Holzflossvertraege vermittelt ein eindruckvolles Bild, unter welchen Bedingungen die Holzlieferungen nach Freiburg erfolgten. Der Vergleich der von Oberried gelieferten Holzmengen zwischen 1717 und 1725 sowie zwischen 1746 und 1755 mit den Holzmengen, die zur selben Zeit im Stadtwald genutzt wurden, macht deutlich, in welchem Umfang die Stadt Freiburg im 18. Jahrhundert auf die Holzlieferungen auswaertiger Waldbesitzer angewiesen war.