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  • Titel
    Identifizierung von Fichtenklonen durch Isozymanalysen an Nadeln
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    6 Abb., 2 Tab., 15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200024471
  • Quelle
  • Abstract
    Der Handel mit Klongemischen setzt ihre Identifizierbarkeit voraus. Phänotypische Merkmale konnten jedoch bisher nicht dazu verwendet werden, um einzelne Klone der etwa 120 verschiedene Klone umfassenden Mehrklonsorte "Ostpreussische Spätfichte" zu identifizieren. Deshalb wurde versucht, das Isoenzymspektrum verschiedener Nadelenzyme zur Charakterisierung der Einzelklone heranzuziehen. Die Darstellung der Isoenzyme nach Stärkegel-Elektrophorese gelang am besten unter Verwendung eines Tris-EDTA-Borat- Puffers vom pH 8. Zur Identifizierung der Klone erwiesen sich die folgenden 6 Nadelenzyme als geeignet: Alkohol Dehydrogenase, 6-Phosphogluconat Dehydrogenase und Shikimat Dehydrogenase. In 16 untersuchten Klonen wurden je nach Enzym 2 bis 8 verschiedene Isoenzymmuster beobachtet. Mit Ausnahme eines Klons liessen sich die übrigen anhand dieser Isoenzymmuster eindeutig unterscheiden.. Darüberhinaus konnten die untersuchten Isoenzymmuster dazu verwendet werden, um Klone der Herkunft "Goldap" von solchen der Herkunft "Borken" in Polen (ehemals Ostpreussen) zu unterscheiden, aus denen u.a. die Mehrklonsorte entwickelt wurde.