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  • Titel
    Die Kerbspannungen am Astloch als Stimulanz der Wundheilung bei Baeumen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    7 Abb., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200024446
  • Quelle
  • Abstract
    Die Wundheilung bei Baeumen wurde hinsichtlich ihrer mechanischen Steuerung am Beispiel von Astloechern untersucht. Ein Astloch, sei es hohl oder mit einem morschen Ast gefuellt, kann als Kerbe im Stamm eines Baumes betrachtet werden und bewirkt eine Kraftflussumlenkung. Die Kerbspannung am Rande der Astloecher scheinen fuer die Regulierung des Heilungsprozesses massgebend verantwortlich zu sein. Im Vergleich mit einer Rechnung fuer eine einfache Platte mit Kreisloch kann die Spannungsverteilung an einem teilweise verheilten Astloch verdeutlicht werden. Die Aktivitaet beim zulegen von Material beim Verheilen der Wunde steht in Beziehung zur Hoehe der auftretenden Spannungen. Um diese Beobachtungen im Experiment zu pruefen, wurden 3 Rindenfenster in den Stamm eines Baumes gemeisselt, die im Prinzip aus 2 verschiedenen Kerbformen bestehen. Die Kallusbildung am Kerbrand wurde mit der numerisch berechneten Spannungsverteilung verglichen. Es konnte ein Zusammenhang zwischen starker Kallusbildung und Bereicher hoher Kerbspannungen festgestellt werden.