Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Mineralzusammensetzung des Geweihs europäischer Hirsche (Cervus elaphus L.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    4 Abb., 4 Tab., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6753
  • Datensatznummer
    200012497
  • Quelle
  • Abstract
    Das Geweih der Hirsche stellt seit altersher ein Objekt des Interesses der Menschen dar. Trotzdem fehlen uns bis jetzt eine ganze Reihe von Grundinformationen ueber den Charakter und ueber die Zusammensetzung des Geweihs. Ein Gebiet des Interesses stellt das Kennenlernen der Mineralzusammensetzung des Geweihs und die Nutzung dieser Erkenntnisse bei der Wildzucht dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, festzustellen, ob sich die Mineralstoffzusammensetzung des Geweihs in Abhaengigkeit vom Alter der Hirsche veraendert und eventuell nachzuweisen inwieweit es einen unteilbaren Bestandteil des Organismus der Hirsche darstellt. In diesem Zusammenhang sollte dann erwogen werden, ob es ein guenstiges Material fuer diagnostische Zwecke darstellt. Bei 10 Entwicklungsreihen von Abwuerfen des Hirschgeweihs wurde der Gehalt an Asche in mg.cm-3 an Trockensubstanz in mg.cm-3, an Asche in mg.g-1 TPS, Ca, P, Mg, Na in g.kg-1 und Zn in mg.kg-1 ermittelt. Ferner wurde der gegenseitige Anteil an Ca und P ausgewertet. Alle Werte wurden getrennt im spongiosen und im kompakten Teil des Geweihs in Abhaengigkeit vom Alter eingeschaetzt. Es wurde festgestellt, dass der kompakte und der spongiose Teil des Geweihs differenzierte Mengen der untersuchten Elemente enthaelt, die sich in Abhaengigkeit vom Alter aendern. Vom Standpunkt der praktischen Nutzung unserer Erkenntnisse kann festgestellt werden, dass das Geweih der Hirsche einen untrennbaren Bestandteil des Organismus der Hirsche darstellt und dass sich seine Mineralzusammensetzung mit dem Alter aehnlich veraendert wie die Mineralzusammensetzung des Rinderskeletts. Es ist deshalb moeglich, die Analysen der Abwuerfe des Geweihs zur Einschaetzung der Umwelteinfluesse auf das Wild und auf die Qualitaet der Zucht anzuwenden.